Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die zunächst für den frühen Abend erwartete (und letztlich vertagte) mögliche Unabhängigkeitserklärung der spanischen Provinz Katalonien bestimmte gestern über weite Strecken den Handelsverlauf im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008). Im Tief rutschten die Kurse dabei bis auf 12.909 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit einer Woche zurück. Zur Schlussglocke erholten sich die Notierungen jedoch und dämmten die Verluste auf moderate 0,2% ein. Der Grund:

An der Wall Street drehten die Indizes wieder nach oben, dem Dow Jones gelang mit dem Sprung über 22.800 Zähler auch gleich das nächste Rekordhoch. Mit dem bevorstehenden Beginn der Berichtssaison scheinen die Anleger ihre zwischenzeitliche Zurückhaltung also wieder aufzugeben, und davon könnte auch der deutsche Leitindex heute profitieren. Das nächste Kursziel bleibt dabei die 13.000er-Hürde, die der Index nun erneut in Angriff nehmen müsste. Darüber wäre der Weg frei für neue Rekordstände, aber:

Solange der DAX nicht nachhaltig (= per Schlusskurs und deutlich) über diese Barriere ausbricht, ist das Thema Rücksetzer noch nicht vom Tisch. Dabei sollte weiterhin zwischen (trendbestätigendem) Pullback und Erschöpfungskorrektur unterschieden werden, wobei in beiden Fällen unverändert auf die kursrelevanten Chartmarken bei 12.829/12.800, 12.730, 12.650/12.630 und 12.600 zu achten sein wird.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


TEILEN

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here