Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

Nach einer sehr langen Leidenszeit konnte die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) zuletzt endlich zu einer Erholung ansetzen. Innerhalb von wenigen Wochen ging es für das im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275) gelistete Papier um mehr als 10 Prozent nach oben. Jetzt gab es jedoch einen Rückschlag. Die Hoffnung auf einen Turnaround ist jedoch nicht ganz gestorben.

Am Dienstagvormittag ging es für die Anteilsscheine des Hamburger Windturbinenherstellers deutlich in die Tiefe, nachdem sich die Analysten bei Goldman Sachs dazu entschlossen hatten, das Rating für die Nordex-Aktie von „Neutral“ auf „Sell“ zu ändern. Das Kursziel wurde von 12,00 auf 8,00 Euro nach unten gefahren. Damit rechnen die Goldmänner damit, dass es für die Nordex-Aktie um rund 25 Prozent in die Tiefe geht. Zu der Einschätzung hat vor allem die Schwäche auf dem Heimatmarkt beigetragen.

Nordex-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Mit einem Kursminus von mehr als 45 Prozent ist die Nordex-Aktie im bisherigen Jahresverlauf der mit Abstand schlechteste TecDAX-Performer. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich das Papier zuletzt stabilisieren konnte. Zudem hat Nordex ein ambitioniertes Sparprogramm aufgelegt, das die Gewinnsituation verbessern soll. Die Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung der Grünen kam der Nordex-Aktie zuletzt ebenfalls zugute. Ein weiterer Turnaround ist also durchaus drin.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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