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Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) erreichte zum Ende der Handelswoche erneut ein neues Allzeithoch. Trotzdem reichte es nicht zum Überqueren der psychologisch wichtigen 13.000-Punkte-Marke. Nur wenige Punkte fehlten. Es bleibt abzuwarten, ob DAX-Anleger so langsam ungeduldig werden sollten.

Das war heute los. Während Investoren gestern und heute Vormittag auf die Bekanntgabe der neusten US-Arbeitsmarktdaten warteten und sich mit dem Kauf von Aktien daher nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollten, bewegte sich der DAX auch nach Veröffentlichung der Zahlen lediglich in einer sehr engen Kursspanne. Dabei fielen die September-Daten durchaus interessant aus:

Zum ersten Mal seit rund sieben Jahren musste die US-Regierung bei der Präsentation ihres monatlichen Arbeitsmarktberichts einen Beschäftigungsrückgang vermelden. Demnach wurden im September außerhalb der Landwirtschaft 33.000 Stellen abgebaut. Allerdings blieb der Schock an den Märkten aus. Schließlich gab es mit den jüngsten Wirbelstürmen in den US-Bundesstaaten Florida und Texas eine gute Erklärung für diese Schwäche. Relativierend wirkte auch der deutliche Anstieg bei den Stundenlöhnen. Dies spricht dafür, dass die Notenbank Fed ihren Kurs beibehalten und ihre Geldpolitik weiter normalisieren sollte.

Das waren die Tops & Flops. Den größten Satz nach oben konnte heute ProSiebenSat.1 bewerkstelligen. In der Spitze legte das Papier des Medienkonzerns um fast 4 Prozent zu. Die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) musste seit dem Frühjahr dieses Jahres mit einer Kursschwäche leben. Zuletzt erholte sich der Wert ein wenig, so dass nun auch bei Charttechnikern die Fantasien angeregt wurden. Größter DAX-Verlierer war wiederum thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001). Ein negativer Analystenkommentar hatte die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns zeitweise um rund 2,5 Prozent ins Minus gedrückt.

Das steht morgen und in der kommenden Woche an. In den vergangenen Wochen konzentrierten sich Anleger vor allem auf übergeordnete, in vielen Fällen politische Themen. Neben der Nordkorea-Krise galt es die Bundestagswahl im Blick zu behalten. Zuletzt kamen noch die Unsicherheiten rund um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien hinzu. Und natürlich ist die Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken gewissermaßen ein Dauerthema. Mit dem Beginn der Berichtssaison für das dritten Quartal 2017 dürften nun Unternehmensnachrichten stärker in den Anlegerfokus geraten. Zum Ende der kommenden Woche stehen vor allem US-Finanzinstitute wie JPMorgan Chase (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) oder Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) im Fokus.

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