Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Zu Beginn der vergangenen Woche war der DAX noch bis auf 6.331 Punkte und damit knapp unter sein Jahreshoch, das bei 6.342 Zählern gelegen hatte, vorgedrungen. Seitdem hat der deutsche Leitindex jedoch massiv an Boden verloren. Auch die Haltezone bei 6.100 Punkten sorgte nur kurzzeitig für eine leichte Stabilisierung, konnte den Kursrutsch aber nicht aufhalten. Angesichts der sich im freien Fall befindenden Wall Street ist die relative Stärke, die der DAX in den letzten Wochen gezeigt hatte, erst einmal dahin.

Hält die 200-Tage-Linie?

Nachdem am Dienstag die 6.000er-Marke klar unterboten wurde, fiel der DAX gestern im Handelsverlauf bis auf ein Tief bei 5.827 Zählern zurück, schloss mit 5.857 Punkten aber immerhin wieder auf Höhe der 200-Tage-Linie, die derzeit bei exakt 5.862 Zählern verläuft. Der Gleitende Durchschnitt war seit Anfang Mai mehrfach knapp unterschritten worden. Letztendlich war der DAX aber jeweils in der Nähe des Durchschnitts die Wende nach oben gelungen.

Weitere Abschläge drohen

Nun hängt viel davon ab, ob der Index auch diesmal in diesem Bereich die Wende schafft – oder eben nicht. Nach den massiven Abschlägen der letzten Tage scheint eine Gegenbewegung allmählich überfällig. Fällt der Index jedoch nachhaltig unter seine 200-Tage-Linie zurück, droht aus charttechnischer Sicht zunächst ein weiterer Rückgang in den Bereich des Korrekturtiefs von Ende Mai, das bei knapp über 5.600 Punkten gelegen hatte. Darunter rückt sogar das Jahrestief vom Februar bei 5.433 Zählern in den Fokus.


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