Osram: Chance schon verspielt?

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Bildquelle: Pressebild OSRAM Licht AG

Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) war noch mit rund 17 Prozent bei seiner ehemaligen Tochter Osram (WKN: LED400 / ISIN: DE000LED4000) beteiligt. Jetzt hat sich der DAX-Konzern von dieser Beteiligung getrennt. Die Aktien gingen in einem beschleunigten Bieterverfahren für eine Gesamtsumme von rund 1,2 Milliarden Euro an institutionelle Anleger.

Osram-Chart: boerse-frankfurt.de

Damit ist für Siemens das Kapital Osram fest abgeschlossen, denn einen ganz geringen Anteil mussten die Münchener behalten, da noch eine Wandelanleihe aussteht, die Siemens zur Lieferung von Osram-Aktien zwingen kann. Hier sprechen wir aber von keiner kursrelevanten Größe. Dass allerdings die Osram-Aktie gestern mit einem Minus von mehr als 4 Prozent zu den schwächsten MDAX-Aktien des Tages zählte, überrascht nur auf den ersten Blick. Denn nun scheint die Chance verspielt, dass ein ausländischer Großaktionär via Paketkauf bei Osram einsteigt…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressebild OSRAM Licht AG


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