Grüezi Zürich: SMI vor der Trendwende?

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Der Schweizer Franken gilt in Zeiten der europäischen Schuldenkrise als sicherer Hafen. Und auch der Schweizer Aktienmarkt zeigte bis ins Frühjahr hinein beachtliche Stärke. Doch das ist erst einmal vorbei. Die Charttechnik mahnt beim SMI-Index zur Vorsicht, der Aufwärtstrend wackelt ganz gewaltig.

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Massive Korrektur

Bis Mitte April hatte sich der Schweizer Leitindex unbeirrt seinen Weg nach oben gebahnt und war bis knapp unter die runde 7.000er-Marke vorgestoßen. In der Folge kam es im Zuge der insgesamt schwachen Aktienmärkte auch beim SMI zu einer massiven Korrektur. Dabei fiel der Index um fast 14 Prozent bis knapp über die 6.000-Punkte-Marke zurück.

200-Tage-Linie dreht nach unten

Die 200-Tage-Linie, die aktuell bei rund 6.500 Punkten verläuft, wurde im Zuge der Abwärtsbewegung klar unterschritten. Mehrere Versuche, den Gleitenden Durchschnitt nachhaltig zurückzuerobern, scheiterten in den vergangenen Wochen. Ein zusätzliches negatives Signal: Die 200-Tage-Linie hat just in dieser Woche begonnen, nach unten zu drehen.

Trendwende wahrscheinlich

Auch die beiden exponentiellen Gleitendenden Durchschnitte (13 und 34 Wochen), mit denen ich arbeite, werden sich in dieser Woche aller Voraussicht nach schneiden und damit ein Verkaufssignal liefern. Die Gefahr einer Trendwende ist also akut. Eine Wende am Jahrestief von Ende Mai (6.029 Punkte) könnte einen Bruch des Aufwärtstrends aber möglicherweise noch verhindern.

Weiterer Kursrückgang droht

Sollte der SMI die zentrale Haltezone im Bereich der runden 6.000er-Marke unterschreiten, ist ein weiterer Kursrückgang sehr wahrscheinlich. Für diesen Fall könnte es zu einer Bewegung in die Region um 5.600 Zähler kommen. Hier hätte der Index die Hälfte der gesamten Aufwärtsbewegung seit dem Frühjahr 2009 (von 4.235 auf 6.991 Punkte) korrigiert.


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