JinkoSolar: Neuer Weltrekord!

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Bildquelle: Pressefoto Jinko Solar

Der chinesische Hersteller von Photovoltaik-Modulen JinkoSolar (WKN: A0Q87R / ISIN: US47759T1007) teilte stolz mit: Weltrekord! Man habe den Wirkungsgrad der eigenen „praktischen“ Module (Größe 245.83cm2) auf 22,04% erhöht, so die entsprechende Unternehmensmeldung.

Das sei bereits das zweite Mal seit Oktober 2016, dass JinkoSolar diesen Rekord gebrochen habe und das erste Mal überhaupt, dass die Marke von 22% Wirkungsgrad bei diesen Modulen überschritten worden sei. Der vorige Rekord von 21,63% sei ebenfalls von JinkoSolar erzielt worden. Und was ich gut finde: Der neue Weltrekord wurde laut JinkoSolar unabhängig überprüft (von Fraunhofer ISE Germany).

JinkoSolar-Chart: boerse-frankfurt.de

JinkoSolar: 22,04% Wirkungsgrad

Nun ist der vorangehende technologische Fortschritt bei Photovoltaik-Modulen ja nichts Neues – aber natürlich ist es begrüßenswert, wenn die Wirkungsgrade steigen. Denn das bedeutet nichts anderes, als dass die potenzielle Energieausbeute steigt. Ich weise aber darauf hin, dass es bei Photovoltaik-Modulen auch Alternativen gibt, die mit anderen Rohstoffen als Input hergestellt werden. Konkret: Bei den Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen wird Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid eingesetzt. Und da wurden bereits vor über einem Jahr die Marke von 22% Wirkungsgrad überschritten. Bei den Dünnschicht-Modulen handelt es sich um eine Nische dieses Marktes.

Übrigens, eine Empfehlung meinerseits: Mehr zu den strategischen Metallen wie Indium und Gallium finden Sie in meinem Buch „Strategische Metalle für Investoren“.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Jinko Solar


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