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Unsicherheit in Sachen Katalonien hin oder her – es besteht in diesem Niedrigzinsumfeld weiterhin Anlagenotstand und die Investoren sind gezwungen, der Rally zu folgen. Was schon der Nordkorea-Konflikt und der zeitweilige „Elefant im Porzellanladen“ Donald Trump nicht vermochten, kann auch ein Referendum und damit verbundenes Chaos in Spanien nicht verhindern. Zu Aktien gibt es aktuell keine wirkliche Alternative, um den Renditehunger zu stillen.

Das treibt die Wall Street auf immer neue Höhen und zieht den Deutschen Aktienindex DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) zwangsläufig mit nach oben. Auch die deutsche Börse liegt jetzt nur noch einen Katzensprung vom Allzeithoch bei gut 12.950 Punkten entfernt. Wenn nicht heute, sollte es in den nächsten Tagen zumindest getestet werden. So auch die 13.000-Punkte-Marke, sofern der Euro mitspielt und nicht wieder Anlauf auf die Marke von 1.20 US-Dollar nimmt.

Und ganz nebenbei schwingt immer noch genug Angst vor einem Rückschlag mit, von Euphorie wie vor zwei Jahren keine Spur, in dieser Kombination ein guter Nährboden für weiter steigende Kurse.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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