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Provokante Headline? Für mich eher eine mögliche neue Realität, an die wir uns mittelfristig gewöhnen könnten. Doch woher kommt mein starker Optimismus für Gold? Woher kommt das Gold-Kursziel über 10.000 USD? Darum geht es in diesem Beitrag. Ich werde Ihnen aufzeigen, warum die Gold-Nachfrage historische Dimensionen annehmen könnte. Zusätzlich könnte Peak-Gold in den nächsten Jahren Realität werden und somit die Kurse stützen.

Peak-Gold – Produktionsmaximum noch vor 2020?

Die Meldung aus dem Jahr 2016, wonach Mark Bristow für 2019 das Maximum in der Goldförderung erwartet, klingt erst einmal unspektakulär. Erst bei genauem Hinsehen wird klar: Mark Bristow ist nicht irgendein Analyst der Statistiken auswertet und so zu diesem Schluss kommt. Nein, Mark Bristow ist seit 1995 Chief Executive Officer bei Randgold Resources. Damit dürfte seine Kompetenz wohl außer Frage stehen. Doch was bewegt diesen Brancheninsider zu dieser Meinung?

In den letzten Jahren hat die Zahl der neu entdeckten Lagerstellen immer weiter abgenommen. Solch eine Entwicklung zeigt sich nicht sofort in den Preisen, denn die Entwicklung von ersten Probebohrungen bis zu einer förderfähigen Mine verschlingt Jahre. Es deutet also tatsächlich einiges auf eine mögliche Spitze in der Goldförderung in den nächsten Monaten oder wenigen Jahren.

Auch Randall Oliphant, seines Zeichens Chairman des World Gold Council, schlug nun in die selbe Bresche und erklärte diesen Umstand erneut gegenüber Bloomberg.

Soweit so gut, doch was treibt mich nun zu diesem Kursziel?

Gold-Kursziel über 10.000 USD
Gold im großen Bild

Gold-Kursziel über 10.000 USD denkbar?

Der Goldpreis wird natürlich nicht nur durch die Angebotsseite bestimmt. Da diese zwar schwanken kann, aber in der Summe eher recht stabil ist, liegen die großen Möglichkeiten für eine Spekulation eher in der Antizipation einer Nachfragesteigerung. Und an dieser Stelle kommt nun China ins Spiel.

Wie die Seite Nikkei Asian Review berichtete, wird China den Dollar zukünftig frontal angreifen. Der Handel von Öl-Futures in der Landeswährung Yuan stellt dabei einen wirklich wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer ernstzunehmenden Reservewährung dar. Doch als ob dieser Schritt nicht genug ist, wird China wohl die Möglichkeit bieten, die Positionen auch in Gold zu konvertieren. Damit wird vielen Staaten eine Alternative zu der alten Verfahrensweise gegeben. Doch noch viel wichtiger ist die indirekte Aussage dieses Schritts. Immerhin ist China nicht irgendwer auf der Weltbühne. Die chinesische Wirtschaft wächst weiterhin dynamisch. Vergleichbare Wachstumsraten wie in Europa oder Amerika würden in China als Wirtschaftskrise gesehen werden. Doch was genau sagt dieser Schritt über die Zukunft des Goldes?

Gold-Nachfrage sollte zulegen

China hat offenkundig eine andere offizielle Haltung zu Gold als die Vereinigten Staaten. Gold wird nicht als ein Relikt einer vergangenen Zeit gesehen. Eher wird Gold scheinbar als wichtiger Teil der Zukunft gesehen. Die Gerüchte, wonach China eines Tages den Yuan an das Gold binden will, könnten so wieder aufflammen. Immerhin würde China den Yuan damit endgültig zu einer Reservewährung machen können. Bloomberg Intelligence nannte damals als mögliches Kursziel für ein solches Szenario einen Goldpreis von 64.000 USD je Unze Gold.

Fazit zum Gold-Kursziel über 10.000 USD je Unze Gold

Sollten die Aussagen zum Peak-Gold der letzten Tage und Monate nicht einfach nur eine Art Marketing der Branche sein, dann könnte es aktuell tatsächlich eine einmalige mittelfristige Chance im Goldmarkt geben. Eine Abnahme in der Goldförderung könnte auf eine deutliche Ausweitung der Nachfrage treffen. Chinas Gold-Hunger könnte erneut angefacht werden und den Goldpreis in völlig neue Bereiche heben. Auch wenn 64.000 USD rein theoretischer Natur sind, so liegen die 10.000 USD doch in dem Bereich des Möglichen. Natürlich gibt es niemals eine Gewissheit, allerdings sind die Rahmendaten aus fundamentaler Sicht aktuell gut wie nie. Für mittelfristige Investoren sollte der Goldpreis zukünftig zumindest auf der Watchlist landen, denn man muss kein Untergangsprophet sein, um Gold zu kaufen. Manchmal reicht der gesunde Appetit auf eine hohe Kurschancen.

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Bis zum nächsten Mal sagt deepinsidehps.

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