Bildquelle: Pressefoto Delivery Hero

Man glaubt gar nicht, mit was alles Geld verdient werden kann [kann auch eine Generationenfrage sein]. Da ist zum Beispiel Delivery Hero (WKN: A2E4K4 / ISIN: DE000A2E4K43). Das Unternehmen verdient sein Geld damit Essensbestellungen auszuliefern (pizza.de, Foodora). Im ersten Halbjahr waren es Erlöse von 246,5 Mio. Euro, was einem Plus von 66 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht, auf Like-to-like-Basis, also ohne Zukäufe (erste Zahlen nach dem IPO am 30. Juni 2017). Die Bestellungen legten um beachtliche 47 Prozent zu. Delivery Hero ist in mehr als 40 Ländern oder 60 Metropolregionen rund um den Globus tätig und beschäftigt mehr als 6.000 Angestellte und mehrere tausend Fahrer.

Delivery Hero-Chart: boerse-frankfurt.de

So weit so gut. Allerdings verbrennt Delivery Hero Geld. Das ist nicht ungewöhnlich bei jungen Unternehmen, sollte aber nicht unerwähnt bleiben. Im ersten Halbjahr waren es 79,0 Mio. Euro (negativer operativer Cash flow). Die Zahl liegt etwas über dem Jahreswert von 67,5 Mio. Euro. Es muss halt investiert werden und es liegen auch noch 305,8 Mio. Euro auf dem Konto, was ein schönes Polster ist.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Delivery Hero


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