Wienerberger: Aktivitäten im Heimatmarkt werden gestärkt

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Bildquelle: Pressebild Wienerberger

Der österreichische Ziegelproduzent Wienerberger (WKN: 852894 / ISIN: AT0000831706) durfte sich im ersten Halbjahr dieses Jahres über gute Geschäfte auf dem europäischen Heimatmarkt freuen. In den USA profitierte das ATX-Unternehmen vom anziehenden Hausbau, während sich Währungseffekte als Belastungsfaktoren erwiesen. Jetzt wurde das Österreich-Geschäft gestärkt.

Wienerberger vermeldete die geplante Übernahme des Hintermauerziegelwerks Brenner. Mit diesem Schritt stärkt das Unternehmen laut eigenen Aussagen die Aktivitäten im Heimatmarkt und baut die Präsenz im Süden Österreichs weiter aus. Im Jahr 2016 erzielte Brenner einen Umsatz von knapp 9 Mio. Euro. Für die Weiterführung des Betriebs werden mehr als 30 Mitarbeiter übernommen, heißt es weiter.

FAZIT. Die jüngste Übernahme dürfte zu klein sein, um gleich über Erfolg und Misserfolg bei Wienerberger zu entscheiden. Entwicklungen wie der Verlauf der Brexit-Verhandlungen oder die Möglichkeiten für US-Präsident Donald Trump, seine versprochenen Infrastrukturprogramme umzusetzen dürften die Aktie des weltweit führenden Ziegelproduzenten schon eher bewegen. Zuletzt wirkte sich die Weltpolitik eher negativ aus. Auch wenn für die Wienerberger-Aktie für 2017 ein Plus von etwas mehr als 10 Prozent zu Buche steht, ging es zuletzt nach unten. Dies kann sich jedoch schnell ändern. Schließlich hat sich das Management für den weiteren Geschäftsverlauf in 2017 optimistisch gezeigt.

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Bildquelle: Pressebild Wienerberger


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