Bildquelle: Pressefoto Nordex

Im bisherigen Jahresverlauf ist die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) mit einem Kursminus von etwas mehr als 50 Prozent der größte Verlierer im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275). Am Montag sah das Bild jedoch ganz anders aus. Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers schoss an die Indexspitze. Was war passiert?

Ein wichtiger Grund für den kurzfristigen Kurssprung dürfte der Ausgang der Bundestagswahl gewesen sein. In den Umfragen wurde den Grünen nicht viel zugetraut. Am Ende schnitt die Partei überraschend positiv ab. Außerdem winkt nun innerhalb der so genannten Jamaika-Koalition mit der CDU/CSU und der FDP eine Regierungsbeteiligung. Schließlich hat die SPD angekündigt, dass sie sich nicht noch einmal an einer Großen Koalition beteiligen möchte. Eine Regierungsbeteiligung der Grünen freut wiederum Unternehmen wie Nordex, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben haben.

Nordex-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass mit einer Regierungsbeteiligung der Grünen nun plötzlich alle Probleme von Nordex gelöst sind. Wenigstens ist zur Abwechslung mal eine gute Nachricht. Zudem lassen eine mögliche Markterholung im weiteren Jahresverlauf 2017 und das nun beschlossene Sparprogramm hoffen, dass Nordex erneut ein Turnaround gelingt.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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