Before the Bell: China sorgt für kräftige Abschläge im DAX, US-Futures deutlich im Minus

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Die Märkte stehen angesichts sehr schwacher Vorgaben aus China deutlich unter Druck. Die Sorgen vor einer Abkühlung der chinesischen Wirtschaft, auch in Folge der geändert Währungspolitik beim Yuan, belasten die Stimmung weltweit. Zudem steht auch der Euro wieder unter Druck. Hier sorgt der Blick auf Griechenland und den Bankensektor für schlechte Stimmung. So muss morgen die EZB voraussichtlich griechische Staatsanleihen kaufen, nachdem diese Rating-bedingt aus den wichtigsten Bond-Indizes geflogen sind. Bei den Banken wiederum steht ein großer Krisengeldtender zur Ablösung an. Es wird mit deutlich weniger Volumen gerechnet. Der DAX jedenfalls testet dann schon mal die 6.000er Marke. Noch hält sie.

Tesla vor Erstnotiz

Wie bereits gestern im Heard in New York geschrieben hat Tesla das Volumen um 20 Prozent erhöht. Zudem wurde der Emissionspreis auf 17 Dollar erhöht – die Spanne hatte zuvor bei 14 bis 16 Dollar gelegen. Das gesamte Volumen steigt so auf 226 Mio. Dollar. Die Erstnotiz erfolgt heute dann an der NASDAQ unter dem Tickersymbol TSLA.

Siemens erwartet Auftrags- und Umsatzplus

Siemens-Finanzchef Joe Kaeser sorgte heute für eine Überraschung. So soll sich die Lage bei Siemens wieder bessern, denn die Auftragslage hat sich den Angaben zufolge deutlich gebessert. Auch beim Umsatz soll es wieder voran gehen. Lediglich der Gewinn kommt noch nicht so recht vom Fleck, so Kaeser. Die Siemens-Aktie gibt im schwachen Marktumfeld 1,95 Prozent auf 75 Euro nach.

US-Futures deutlich im Minus

Auch an der Wall Street dürften die Sorgen um China und die Weltwirtschaft belastend wirken. Bei den Konjunkturdaten wartet man auf den S&P Case Shiller Hauspreisindex (April) sowie das Verbrauchervertrauen des Conference Board für Juni. Bei den Quartalszahlen stehen nachbörslich die Zahlen von General Mills auf der Agenda. Die US-Futures stehen derweil deutlich im Minus. Der S&P 500 verliert 1,2 Prozent. Der NASDAQ gibt wiederum 1,5 Prozent ab. In Frankfurt verliert der DAX 2,2 Prozent auf 6.022 Punkte.


1 KOMMENTAR

  1. Tagesgeld auf lange Sicht…

    So wie früher die meisten Menschen ein ganz klassisches Sparbuch ihr Eigen nannten, so weit verbreitet ist heutzutage mittlerweile die Anlageform Tagesgeldkonto. Sie ist etwas weniger konservativ als ein Sparbuch, aber erstaunlicherweise nicht weniger …

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