Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) kam zum Wochenschluss einmal mehr nicht vom Fleck. Trotz zwischenzeitlicher Zugewinne konnte der deutsche Leitindex keinen neuen Optimismus am Markt entfachen. Anleger warten die Bundestagswahl ab.

Das war heute los. Nachdem die Entscheidung der US-Notenbank Fed ihre Bilanzsumme zu reduzieren bereits am Donnerstag wenig Bewegung am Markt auslöste, war dies zum Wochenschluss nicht anders. Offenbar hielten sich viele Anleger im Vorfeld der Bundestagswahl am Sonntag noch einmal zurück. Dennoch war im frühen Handel so etwas wie Optimismus zu spüren, als der DAX sich in Richtung 12.650 Punkte aufmachte. Allerdings hielt die gute Stimmung nicht lange an und die Anleger fielen in die Zurückhaltung der letzten Tage zurück.

Das waren die Tops & Flops. An der DAX-Spitze standen heute die Aktien von Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) und Deutscher Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508). Während die Chip-Aktie weiter von ihrer starken Performance der letzten Tage profitieren konnte, stand bei der Telekom das Dauerthema der letzten Tage auf der Agenda: Die mögliche Fusion von T-Mobile US (WKN: A1T7LU / ISIN: US8725901040) und Sprint (WKN: A1W1XE / ISIN: US85207U1051). Laut „Reuters“ steht ein Abschluss unmittelbar bevor. Die T-Aktie gewann in der Spitze 1,7 Prozent, während Infineon-Papiere zwischenzeitlich 1,6 Prozent zulegen konnten.

Am Indexende rangierten die Papiere der Deutschen Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Der Börsenbetreiber stand im Fokus, nachdem eine Obergrenze für die Gesamtvergütung des Vorstands eingeführt wurde. Dazu wurde die jährliche Vorstandsvergütung, bestehend aus fixen und variablen Gehaltsbestandteilen sowie betrieblicher Altersversorgung, bei 9,5 Mio. Euro begrenzt. Am Markt kam diese Meldung weniger gut an, denn Aktien der Deutschen Börse verloren zeitweise 5 Prozent.

Das steht am Wochenende und am Montag an. Mit der Bundestagswahl am Sonntag steht das mit Abstand wichtigste politische Ereignis im Land bevor. Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag wird über die politischen Mehrheiten und die Regierung in den nächsten vier Jahren entscheiden. In den 299 Wahlkreisen entscheiden die rund 61,5 Millionen mit der Erststimme über die jeweiligen Direktkandidaten des Wahlkreises und mit der Zweitstimme über die Kandidaten der Landeslisten. Der Bundestag wird daher aus mindestens 598 Abgeordneten bestehen. Auch wenn für die Börsianer hinsichtlich der Umfragen mit keinen Auswirkungen gerechnet wird, bleibt angesichts der jüngsten Fehleinschätzungen der Demoskopie (Brexit, US-Präsidentschaftswahl) ein Unsicherheitsfaktor übrig.

Direkt zum Wochenstart folgt dann am Montagmorgen mit der Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex das wichtigste Konjunkturbarometer. Nachdem der Index im August leicht von 116,0 auf 115,9 Punkte zurückgegangen ist, wird nun laut Bloomberg der Schritt zurück auf die 116,0 Punkte erwartet.

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