Bildquelle: dieboersenblogger.de

Das Gesamtvolumen des deutschen Zertifikatemarkts belief sich im Juli 2017 auf 69,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent bzw. 0,3 Mrd. Euro. Das Größenverhältnis von Anlagezertifikaten zu Hebelprodukten veränderte sich leicht zugunsten der Hebelprodukte. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Der positive Allgemeintrend sorgte laut DDV-Angaben dafür, dass die Nachfrage in den meisten Produktkategorien im Vergleich zum Vormonat anstieg. Insbesondere Discount-Zertifikate und Express-Zertifikate verbuchten überdurchschnittlich hohe Volumenzuwächse. Das in Discount-Zertifikate investierte Volumen kletterte auf 4,9 Mrd. Euro. Ebenso setzte sich der seit Jahresbeginn deutlich positive Trend bei Express-Zertifikaten, nach einem Rückgang im Vormonat, im Juli weiter fort. Ihr Marktvolumen lag bei 12,2 Mrd. Euro, heißt es weiter.

Auch Aktienanleihen verzeichneten Zuwächse. Entgegen dem Trend wurden bei Anlageprodukten mit vollständigem Kapitalschutz Abschläge registriert. Zusammen waren in Strukturierten Anleihen und Kapitalschutz-Zertifikaten im Juli 36,4 Prozent des Marktvolumens investiert. Bonitätsabhängige Schuldverschreibungen wiesen ebenfalls ein Minus auf. Das Marktvolumen der Hebelprodukte legte nach Verlusten im Vormonat im Berichtsmonat deutlich zu und lag bei 1,9 Mrd. Euro. Lediglich Faktor-Zertifikate verbuchten einen leichten Rückgang, so der DDV.

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