Bildquelle: dieboersenblogger.de

Schwache US-Einzelhandelsdaten, ein starker Euro und erste Gewinnmitnahmen nach einer erfolgreichen Woche (+2%) drückten den DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) am Freitag leicht ins Minus. Dabei konnte der Index sich jedoch oberhalb der 12.500er-Marke behaupten und nachbörslich wieder nach oben abdrehen, denn die US-Indizes legten im weiteren Verlauf deutlich zu und kletterten auf neue Rekordstände.

Für den DAX gilt es nun, die positiven Tendenzen aus der Vorwoche in neue Impulse für einen Angriff auf den Widerstandsbereich bei 12.600/12.650 umzusetzen (wonach es vorbörslich bereits aussieht). Gelingt der Ausbruch über diese charttechnische Schlüsselstelle, dürften frische Kaufsignale aktiviert werden, die den Kursen Auftrieb bis zur nächsten markanten Bremszone bei 12.730 (Volumenspitze) verleihen sollten. Oberhalb von 12.800 Punkten wäre der Weg anschließend sogar frei für einen Anlauf an das Allzeithoch bei 12.951, allerdings könnte die US-Notenbank den Bullen einen Strich durch die Rechnung machen:

Verkündet Janet Yellen am Mittwoch tatsächlich konkrete Hinweise auf die künftige Zinspolitik der Fed, und weichen die von der bisherigen Route von drei geplanten Zinserhöhungsschritten in diesem und dem kommenden Jahr ab, dürfte das den Bären in die Karten spielen. Im DAX würde damit die erste Unterstützung bei 12.500/12.475 in den Fokus rücken; rutscht der Index unter diesen Halt, stellen sich die nächsten Kursziele sofort auf die wichtigen Chartmarken bei 12.400/12.391 bzw. 12.320/12.300 Punkte.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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