Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der heutige große Verfallstag hat seine Schatten schon gestern aufs Parkett geworfen, denn die Anleger fuhren ihre zuletzt neu entfachte Begeisterung im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) merklich zurück. Nach einem eher lustlosen Handel ging der deutsche Leitindex mit einem marginalen Minus von 0,1% in den Feierabend. Dass die Abgaben nicht größer ausfielen, lag einmal mehr am Dow Jones, der bei 22.216 ein neues Allzeithoch markierte. Davon ist der DAX noch ein gutes Stück entfernt:

Nimmt die September-Rallye wieder Fahrt auf, müsste zunächst die kleine Volumenspitze bei 12.600/12.650 überwunden werden. Gelingt der Break, stellen sich die nächsten Kursziele sofort auf die ausgeprägte Volumenspitze bei 12.730 und darüber auf die wichtige 12.800er-Marke. Bei einem erfolgreichen Ausbruch über dieses Bollwerk könnte dann die nötige Aufwärtsdynamik für den Angriff auf das Allzeithoch bei 12.952 Punkten erzeugt werden. Zunächst gilt es jedoch, auch die Unterseite weiterhin im Blick zu behalten. Denn:

Rutscht der DAX am heutigen Hexensabbat unter die 12.475er-Schwelle zurück (auf den Schlusskurs achten!) müsste noch einmal ein schneller Rücksetzer in Richtung 12.400/12.391 einkalkuliert werden. Aus charttechnischer Sicht wäre sogar eine Ausweitung der Verkäufe bis zur massiven Barriere aus 12.300er-Marke und den Juni-Tiefs als trendbestätigendes Pullback zu werten, erst unterhalb dieser Schlüsselstelle würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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