DAX tut sich weiter schwer – Gewöhnungseffekt in Sachen Nordkorea

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) tut sich derzeit schwer damit, sich nach oben abzusetzen. Das könnte auch daran liegen, dass die Angst vor einem steigenden Euro noch immer viele Anleger von europäischen Aktien fernhält.

Der Euro zeigte gestern das zweite Mal in Folge eine scharfe Trendumkehr nach oben im Bereich von 1,1850 US-Dollar. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem erneuten Test der Widerstände bei 1,20-1,21 US-Dollar kommen wird. Die US-Inflationsdaten, wenngleich stärker, führen noch nicht zum Umdenken bei den Zinserwartungen der US-Notenbank.

Außerdem zeigen die Märkte einen gewissen Gewöhnungseffekt in der Nordkorea-Krise. Die erneute Rakete über Japan stellt erst einmal keine neue Eskalation, sondern vielmehr eine Fortführung der Provokationen dar.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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