Heard in New York: Konjunktursorgen belasten Wall Street, Dow Jones verliert 1,4 Prozent

0

Die Wall Street zeigte sich heute erwartungsgemäß von der schwachen Seite. Konjunktursorgen belasteten die Stimmung erheblich. Gestern hatte sich die US-Notenbank Fed vorsichtig über die weitere Konjunkturentwicklung geäußert. Zudem herrscht im Vorfeld des G-20-Gipfels Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Finanzmarktregulierung. Am Ende verlor der Dow Jones 1,4 Prozent auf 10.152 Punkte. Daneben gaben S&P 500 und NASDAQ über 1,6 Prozent nach.

Autodesk erhöht Ausblick

Der Softwarehersteller Autodesk hat angesichts einer positiven Nachfrageentwicklung nach Grafik-Software das untere Ende seiner Gewinnspanne für das zweite Quartal 2010 erhöht. Somit erwartet Autodesk nun ein bereinigtes EPS von 25 bis 28 Cents, nachdem ursprünglich 23 bis 28 Cents erwartet worden waren. Am Ende musste der Wert dann 5,6 Prozent abgeben.

Oracle kann überzeugen

Der amerikanische SAP-Konkurrent Oracle konnte überzeugende Quartalsuzahlen vorlegen. So erzielte man einen Umsatzanstieg um 39 Prozent auf nun 9,51 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn stieg von 1,89 Mrd. Dollar bzw. 38 Cents je Aktie auf nun 2,36 Mrd. Dollar bzw. 46 Cents je Aktie. Das bereinigte EPS wurde mit 60 Cents je Aktie angeben. Sowohl Umsatz, als auch Gewinn fielen damit oberhalb der Erwartungen aus. Die Anleger honorierten die Zahlen mit kräftigen Zugewinnen. Die Aktie von Oracle gewann nachbörslich 3,7 Prozent auf 23,10 Dollar.

Research In Motion meldet Umsatz- und Gewinnplus

Nachdem Apple ja bereits vergangene Woche überzeugende iPhone-Verkaufszahlen melden konnte, legte nun der BlackBerry-Hersteller Research In Motion nach. Der Absatz stieg um 43 Prozent auf 11,2 Millionen Geräte. Der Umsatz wiederum steig um 24 Prozent auf 4,24 Mrd. Dollar. Beim Nettogewinn wiederum erzielte Research In Motion ein Plus von 643,0 Mio. Dollar bzw. 1,12 Dollar je Aktie auf nun 768,9 Mio. Dollar bzw. 1,38 Dollar je Aktie. Zumindest beim Gewinn lag der Konzern über den Erwartungen. Für das laufende Quartal überzeugte man mit der Prognose ebenfalls nur bedingt. Daneben überraschte der Konzern mit der Ankündigung in den kommenden zwölf Monaten 31 Millionen Aktien zurückkaufen zu wollen. Nachbörslich verliert die Aktie von Research In Motion 4,7 Prozent auf 55,80 Dollar.