ATX: Die Aufholjagd geht weiter

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Bildquelle: Pressefoto Börse Wien

Zum 18. September nimmt die Wiener Börse einige Veränderung im ATX (WKN: 969191 / ISIN: AT0000999982) vor. Noch ist nicht abzusehen, wie sich diese Änderungen auf die Performance des österreichischen Leitindex auswirken werden. Im bisherigen Jahresverlauf herrschte in dem Alpenland jedoch schon einmal beste Börsenstimmung.

Seit Jahresbeginn 2017 hat der ATX rund 23 Prozent an Wert zugelegt. Davon kann man im DAX derzeit nur träumen. Gleichzeitig fehlen dem Barometer bis zu seinem Höchststand von knapp 5.000 Punkten noch einige Zähler. Im Gegensatz zu vielen anderen Indizes ist damit trotz der zuletzt positiven Kursentwicklung weiterhin sehr viel Aufholpotenzial vorhanden. Die Indexneulinge S Immo (WKN: 902388 / ISIN: AT0000652250) und Agrana Beteiligungs-AG (WKN: 779535 / ISIN: AT0000603709) werden versuchen, bei dieser Aufholjagd mitzuhelfen.

ATX-Chart: boerse-frankfurt.de

Für die S Immo ist es sogar eine Premiere. Die Immobiliengesellschaft wird erstmals in der ersten Börsenliga Österreichs vertreten sein. Der Nahrungsmittelkonzern Agrana wiederum schafft es zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder in den ATX. Enttäuschung dagegen bei conwert (WKN: 801475 / ISIN: AT0000697750) und dem Flughafen Wien (WKN: A2AMK9 / ISIN: AT00000VIE62). Ihnen wurde letztlich der geringe Streubesitzanteil und damit letztlich der geringe Handel ihrer Anteilsscheine zum Verhängnis. Bei der Wiener Börse insgesamt kann man sich derzeit dagegen nicht über zu wenig Handel beschweren.

Im August stieg das Handelsvolumen im Jahresvergleich um 30,8 Prozent auf 4,89 Mrd. Euro an. Zwischen Januar und August lagen die Umsätze bei 45,12 Mrd. Euro. Ein Anstieg von 21,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die starke Performance dürfte viele Investoren angelockt haben. Schließlich ist die Wienerberger-Aktie (WKN: 852894 / ISIN: AT0000831706) mit einem 2017er-Kursplus von 14 Prozent derzeit einer der schwächsten ATX-Werte. Das sagt einiges über den Gesamtmarkt aus. Weitere Kurszuwächse sollten folgen. Dabei kommt den ATX-Unternehmen die Nähe zu Osteuropa zugute. Einem Wirtschaftsraum, der sich derzeit relativ stark erholt.

Anleger, die in Bezug auf den österreichischen Aktienmarkt ebenfalls optimistisch eingestellt sind und sogar überproportional von steigenden Kursen im ATX profitieren möchten, setzen auf entsprechende Hebelprodukte (WKN: HU72TS / ISIN: DE000HU72TS9). Allerdings stehen für Pessimisten ebenfalls passende Short-Hebelprodukte (WKN: HU832G / ISIN: DE000HU832G1) bereit.

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Bildquelle: Pressefoto Börse Wien


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