Heard in New York: Fed sorgt für zurückhaltenden Handel, Dow Jones schließt kaum verändert

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Die Wall Street stand zur Wochenmitte im Zeichen der US-Notenbank Fed. Dies hielt erwartungsgemäß an ihrer Null-Zins-Politik fest und verwies dabei auch auf das Umfeld der Finanzmärkte, die angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise, eine Erholung der US-Wirtschaft nicht mehr so stark wie bisher verbesserten. Das aktuelle Leitzinsniveau soll von daher längere Zeit beibehalten werden. Am Markt geht man inzwischen mehrheitlich davon aus, dass erst Anfang 2011 die Zinswende eingeläutet wird. Am Ende schloss der Dow Jones in einem zurückhaltenden Handel bei 10.298 Punkten knapp über dem Vortagesstand. S&P 500 sowie die NASDAQ gaben dagegen 0,3 Prozent nach.

Rite Aid reduziert Verlust

Die amerikanische Drogeriekette Rite Aid konnte heute mit Quartalszahlen überzeugen. Der Verlust konnte von von 98,5 Mio. Dollar bzw. 11 Cents je Aktie auf nun 76,0 Mio. Dollar bzw. 9 Cents je Aktie reduziert werden. Die Erwartungen wurden so geschlagen, nachdem man die Kosten offenbar besser in den Griff bekommen hatte. Der Umsatz ging etwas über den Erwartungen zurück. Am Ende legten die Aktien von Rite Aid fast 6 Prozent zu.

Philip Morris senkt Ergebnisprognose

Der amerikanische Tabakkonzern Philip Morris hat heute seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Nachdem man zuvor ein EPS von 3,75 bis 3,85 Dollar erwartet hatte, rechnet der Konzern nun mit einem Gewinn von 3,70 bis 3,80 Dollar je Aktie. Die Marktschätzungen liegen bei durchschnittlich 3,77 Dollar. Von daher gewannen die Aktien am Ende 3,3 Prozent.

Bed Bath & Beyond schlägt Erwartungen

Der Sanitärausrüster Bed Bath & Beyond konnte im ersten Geschäftsquartal Umsatz und Gewinn deutlich steigern und die Erwartungen schlagen. Der Gewinn sprang von 87,17 Mio. Dollar bzw. 34 Cents je Aktie auf nun auf 137,55 Mio. Dollar bzw. 52 Cents je Aktie. Der Umsatz wiederum sprang von von 1,69 Mrd. Dollar auf 1,92 Mrd. Dollar. Die Aktie von Bed Bath & Beyond gab dennoch nachbörslich fast 6 Prozent nach.