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Nordkorea, Donald Trump, der starke Euro und die Probleme bei den deutschen Automobilkonzernen haben zuletzt für eine Stimmungseintrübung im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) gesorgt. Allerdings spricht einiges dafür, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt und uns ein Jahresendspurt ins Haus steht.

Die 2017er-DAX-Performance kann sich immer noch sehen lassen. Allerdings sind einige der zeitweise erzielten Kursgewinne inzwischen wieder abgebröckelt. Zudem sind wir von einem Angriff auf die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke und ein neues Allzeithoch relativ weit entfernt. Stattdessen steht derzeit der Kampf um die 12.000-Zähler-Marke und die ebenfalls in diesem Bereich liegende 200-Tage-Linie im Anlegerfokus. Keine allzu guten Vorzeichen, wenn man bedenkt, dass sich das Gesamtmarktumfeld aktuell eingetrübt präsentiert und der laufende Monat September historisch als der schwächste Monat im DAX gilt.

Nach einer fast schon sorgenfreien Rekordjagd im Frühjahr 2017 drückten zuletzt neue Unsicherheiten die Stimmung der DAX-Anleger. Zu Beginn des Jahres wurde noch von einer nahenden Euro/US-Dollar-Parität gesprochen. Warum auch nicht? Die US-Notenbank Fed war gerade dabei, die Leitzinsen anzuheben, während die EZB noch längst nicht so weit war, eine Zinswende zu vollziehen. Dies hat sich nun geändert. Der Euro hat zuletzt zum Leitwesen von DAX-Anlegern eine deutliche Aufwertung gegenüber dem US-Dollar erfahren.

Am Markt scheint man der Überzeugung zu sein, dass bald auch die EZB über eine Straffung ihrer Geldpolitik nachdenken könnte. Solche Gedanken werten die europäische Gemeinschaftswährung auf. Auch die starke europäische Konjunktur beflügelt den Euro. Gleichzeitig schwächen die anhaltenden Turbulenzen in Washington rund um US-Präsident Donald Trump die US-Währung. Infolge der gescheiterten Gesundheitsreform und vieler Negativschlagzeilen zweifeln Investoren, ob die versprochenen Maßnahmen wie Steuersenkungen und eine Steuerreform umgesetzt werden können. Während ein schwächerer US-Dollar den US-Märkten zu neuen Höchstständen verholfen hat, litt der DAX unter dem starken Euro. Mit der Schwäche der großen Autowerte Daimler, BMW und Volkswagen sowie der Nordkorea-Krise kamen zuletzt weitere Belastungsfaktoren hinzu.

Trotzdem sollten DAX-Bullen nicht das Handtuch werfen. Uns könnte ein Jahresendspurt erwarten. Auch wenn der September historisch gesehen kein guter Monat für den DAX ist, gelten die Herbst- und Wintermonate insgesamt als sehr gute Börsenmonate. Nicht umsonst, heißt es in der bekannten Börsenweisheit: „Sell in May and go away, but remember to come back in September“.

Allerdings müssen sich DAX-Bullen nicht nur auf Börsenweisheiten verlassen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 25. August wuchs die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent. Als Stütze erweist sich immer weiter auch der private Konsum. Trotz der jüngsten Marktunsicherheiten kletterte das GfK Konsumklima im September auf 10,9 Punkte und damit den höchsten Stand seit Oktober 2001. Dies hatte das Marktforschungsunternehmen GfK am 29. August mitgeteilt. Damit sollte die Wirtschaft weiterhin die Unternehmensgewinne und möglicherweise die Aktienkurse ankurbeln.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Kurse erwarten, könnten mit einem WAVE XXL Call der Deutschen Bank (WKN: DM6G0V / ISIN: DE000DM6G0V7) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 5,09, die Knock-Out-Schwelle bei 9.960,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL Put der Deutschen Bank (WKN: DM4UXX / ISIN: DE000DM4UXX4, aktueller Hebel 4,27; Knock-Out-Schwelle bei 14.750,00 Indexpunkten) auf fallende DAX-Notierungen setzen.

Stand: 05.09.2017/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

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