Um 5: DAX fängt sich – Börsenmonat September mit Crash-Gefahr

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Das Bild kennen wir schon. Gold und der japanische Yen sind als sichere Häfen gesucht, während Aktien ins Hintertreffen geraten. Aber etwas ist anders: Die jüngste Provokation Nordkoreas wird etwas besonnener von den Märkten aufgenommen. Das ist daran zu erkennen, dass die Tiefstkurse aus der vergangenen Woche an den Börsen noch nicht erreicht wurden, und auch der Euro bleibt noch weit von seinem „Dollar-Flucht“-Niveau über 1,20 entfernt.

Wir befinden uns jetzt im Börsenmonat September, der bekanntermaßen zu den schwächsten des Jahres zählt. Seit 1928 verlor der amerikanische S&P500 durchschnittlich ein Prozent. Allerdings haben die letzten zehn Jahre diese schlechte Statistik nicht bestätigt und den September als „normalen“ Börsenmonat etabliert.

Aber an einem Punkt angekommen, wo der US-Markt seit Monaten ohne eine nennenswerte Korrektur steigt und die politischen Spannungen am Höhepunkt angekommen sein dürften, sowie Handelskriege im Zuge der Währungsinterventionen der Notenbanken drohen, erscheint eine Herbstkorrektur oder gar ein Crash möglicherweise vorprogrammiert. Die Börsen sind an einer „Friss oder stirb“-Marke angekommen, wo es wahrscheinlich nicht in der bislang ruhigen Art und Weise weitergehen, sondern der Markt ein weiteres Extrem abrufen wird: Crash oder „Kapitulationsrally“ der Crashpropheten.

Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger, CMC Markets, Frankfurt.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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