Gold macht neue Jahreshochs und erreicht langfristige Abwärtstrendlinie

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Bildquelle: Pressefoto © Deutsche Bundesbank

Gold macht neue Jahreshochs und erreicht seine langfristige Abwärtstrendlinie. Zeit somit, auf die Charttechnik vom Goldpreis näher einzugehen. Dabei zeigt der hier abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures die Kursentwicklung seit August 2015. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt damit die Kursbewegung einer Woche dar.

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim Gold-Future eine große Seitwärtsbewegung vor, die sich über die letzten zwei Jahre erstreckt. Der Goldpreis ist in dieser Zeit zwischen $.1045 (Tief von Dezember 2015) und $1.377 (Hoch aus dem Juli 2016) gependelt.

Gold-Future im Aufwärtstrend – Gold macht neue Jahreshochs

In den letzten acht Wochen konnte der Goldpreis wieder Stärke zeigen, nachdem die $1.200 Marke im Juli erfolgreich getestet wurde. Aus Sicht des Wochencharts liegt ein etablierter Aufwärtstrend vor, nachdem der Widerstand in der $1.300 Zone in der vergangenen Woche erfolgreich überwunden werden konnte.

Gold macht neue Jahreshochs
Gold-Future Wochenchart

Trendindikatoren sind positiv

Der Goldpreis bewegt sich aktuell über unseren drei wichtigen Trendindikatoren, dem 20-Wochen-, dem 50-Wochen- und dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue, grüne und braune Linien im Chart), was grundsätzlich positiv zu werten ist.

Goldpreis bewegt sich im Aufwärtstrendkanal

Im Chart eingezeichnet sind auch eine langfristige Aufwärtstrendlinie, welchen die Tief des Jahres 2015 mit dem Tief des Jahres 2016 verbindet. Eine mittelfristige Aufwärtstrendlinie (grün) verbindet die Tiefs von November 2016 und Juli 2017 und dient gleichzeitig als untere Linie eines aufwärtsgerichteten Trendkanals, wie man im Chart sehen kann.

Wichtiger Widerstandszone bei $1.300 wurde genommen

Die psychologisch wichtige $1.300 Marke konnte in der vergangenen Woche auf Wochenschlußkursbasis genommen werden, und es wurde ein neues Jahreshoch erreicht, was positiv zu werten ist.  Diese wichtige Widerstandszone ist im abgebildeten Wochenchart mit einem roten Balken gekennzeichnet und kann jetzt als Unterstützungszone dienen.

Langfristige Abwärtstrendlinie noch nicht nachhaltig überwunden

Der nächste Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung anhand des Monatschart mit logarithmischer Skalierung.

Wie man sehen kann, wurde die langfristige Abwärtstrendlinie (rote Trendlinie) noch nicht nachhaltig überwunden. Ein weiterer Anstieg könnte deshalb im Bereich dieser Abwärtstrendlinie ins Stocken geraten. Diese Entwickung bleibt abzuwarten.

Gold macht neue Jahreshochs
Monatschart vom Goldpreis

 

Fazit – Gold macht neue Jahreshochs

Der abgebildete Wochenchart kann  positiv eingeschätzt werden; auch liegt nun eine etablierte Trendstrukutur in Form von steigenden Tiefs und steigenden Hochs vor. In der vergangenen Woche hat es ein neues Investment-Kaufsignal gegeben.

Die Wahrscheinlichkeit für einen weiter steigenden Goldpreis kann aktuell mit ca. 60 % bewertet werden.  Das nächste Kursziel sollte dann das Novemberhoch bei $1.338,3 sein, was relativ schnell erreicht werden könnte. Aus Sicht von mehreren Wochen ist auch weiterer Anstieg bis zum Vorjahreshoch bei $1.377,5 möglich.

Einen Wermutstropfen gibt es aber in Form der langfristige Abwärtstrendlinie, die sich möglicherweise als stärkerer Widerstand zeigen könnte.

Erst ein Kursrückgang unter das aktuelle Augusttief bei $1.257,1 würde das verhalten postive Chartbild wieder neutralisieren.

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Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine erfolgreiche Börsengeschäfte.

Bis zum nächsten Mal sagt Ihr Karsten Kagels.

Dieser Beitrag von Karsten Kagels wurde von trading-treff.de zur Verfügung gestellt. Dort gibt es Analysen, Wissen und Emotionen zum Trading.

Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Trading-Treff.de / Pressefoto © Deutsche Bundesbank


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