Lufthansa setzt Höhenflug fort und DAX erholt sich

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Am heutigen Donnerstag konnte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) seinen Erholungskurs fortsetzen. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer profitierte unter anderem von einem schwächeren Euro und verteidigte die 12.000-Punkte-Marke und die 200-Tage-Linie. 

Das war heute los. Offenbar hoffen Anleger, dass EZB-Chef Mario Draghi doch noch etwas gegen die zuletzt erstarkte europäische Gemeinschaftswährung unternehmen wird. Positiv wirkte sich auch die gute Stimmung an der Wall Street aus. Von der Nordkorea-Krise spricht plötzlich niemand mehr. Außerdem durften sich Anleger an der Wall Street über gute Wirtschaftsdaten freuen. Und dann bleibt noch US-Präsident Donald Trump. Am Mittwochabend hielt er eine Rede in Springfield, im US-Bundesstaat Missouri, bei der er für seine Steuerreform und vor allem Steuersenkungen warb. So etwas gefällt in der Regel der Wirtschaft.

Das waren die Tops & Flops. Besonders gut lief es heute für die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Die Kranich-Airline profitierte von der Ankündigung des Nürnberger Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl, vorerst die Daten von Air Berlin (WKN: AB1000 / ISIN: GB00B128C026) für eine mögliche Übernahme nicht prüfen zu wollen. Zuvor wollte bereits der irische Billigflieger Ryanair (WKN: A1401Z / ISIN: IE00BYTBXV33) beim Bieterrennen um die insolvente Nummer zwei am deutschen Markt nicht mehr mitmachen. Für die Lufthansa-Aktie ging es daraufhin in der Spitze um mehr als 3 Prozent in die Höhe.

Zu den schwächsten DAX-Werten gehörten heute die Autobauer Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000), BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) und Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) sowie der Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004). Ihnen machte eine wenig optimistische Branchenstudie zu schaffen. Allerdings hielten sich die Verluste selbst im Bereich ihrer Tagestiefs aufgrund des insgesamt positiven Marktumfelds mit jeweils etwa 1 Prozent in Grenzen.

Das steht morgen an. Am Mittwoch wurde der ADP-Report für den Monat August veröffentlicht. Demnach wurden in der US-Wirtschaft 237.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ein starker Wert. Am morgigen Freitag folgen die offiziellen Zahlen der US-Regierung. Und auch dieses Mal dürfte die Notenbank Fed ganz genau hinschauen. Schließlich hängt ihre Geldpolitik zu einem großen Teil von der Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt ab. Neben den Arbeitsmarktdaten werden morgen auch der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (August) und das Konsumklima der Uni Michigan (August) veröffentlicht. In Europa sind wiederum einige Einkaufsmanagerindizes im Anlegerfokus.

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