Strabag profitiert von guter Auftragslage

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Bildquelle: Pressefoto STRABAG SE

Der österreichische Baukonzern Strabag (WKN: A0M23V / ISIN: AT000000STR1) konnte zuletzt einige prestigeträchtige Aufträge einfahren. Wenig überraschend also, dass das Unternehmen für das erste Halbjahr 2017 einen Auftragsbestand auf Rekordniveau vermelden konnte. Dafür hätte der Verlust aus Anlegersicht geringer ausfallen dürfen.

Dieser lag zwischen Januar und Juni bei 60,4 Mio. Euro, nach einem Minus von 25,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dagegen wurden die Umsatzerlöse um 6 Prozent verbessert. Dank zahlreicher neuer Großaufträge der öffentlichen Hand und der Industrie in wichtigen Strabag-Märkten wie Deutschland, Österreich, Polen, der Slowakei und Ungarn legte der Auftragsbestand um 7 Prozent auf 16,5 Mrd. Euro zu. Außerdem wurden die Jahresziele bekräftigt.

Strabag-Chart: boerse-frankfurt.de

Der Strabag-Vorstand rechnet weiterhin mit einem Anstieg der Leistung um mindestens 4 Prozent auf 14,0 Mrd. Euro oder mehr. Zuwächse sollten in allen drei operativen Segmenten – Nord + West, Süd + Ost und International + Sondersparten – ersichtlich sein, heißt es von Konzernseite. Die EBIT-Marge wird wiederum bei mindestens 3 Prozent gesehen.

FAZIT. Nach einer steilen Kursrallye hat die Strabag-Aktie zuletzt etwas an Schwung eingebüßt. Dazu hat unter anderem das schwache Gesamtmarktumfeld beigetragen. Sollte sich das Börsenumfeld beruhigen, dürfte das Papier einiges an Potenzial mitbringen. Mit einem 2018er-KGV ist es alles andere als überteuert. Außerdem sorgen die gute Auftragslage, die starke Konjunktur und niedrige Zinsen als Motor der Bauwirtschaft für einige Fantasien.

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Bildquelle: Pressefoto STRABAG SE


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