Bildquelle: Pressefoto ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) war im bisherigen Jahresverlauf ohnehin der schwächste DAX-Wert. Gestern kam die Aktie des Medienkonzerns jedoch so richtig unter die Räder. Und daran war nicht in erster Linie das schwache Gesamtmarktumfeld schuld.

Das Unternehmen musste die Erwartungen für das Geschäft auf dem deutschen TV-Werbemarkt nach unten schrauben. In Zeiten von Netflix, dem Streaming-Angebot des US-E-Commerce-Riesen Amazon und vielen anderen Online-Alternativen ist dies nicht gerade sensationell. Daher rechnet man bei ProSiebenSat.1 im dritten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Umsatzrückgang für das Segment Broadcasting German-speaking im mittleren einstelligen Prozentbereich.

ProSiebenSat.1-Chart: boerse-frankfurt.de

Die gesenkte Prognose für den deutschen TV-Werbemarkt sorgte am Markt für heftige Reaktion. Die ProSiebenSat.1-Aktie wurde abgestraft, während Analysten ihre Einschätzungen überarbeiteten. Die Commerzbank-Analysten senkten das Kursziel für die ProSiebenSat.1-Aktie von „Buy“ auf „Hold“, während das Kursziel von 41,00 auf 33,00 Euro nach unten gefahren wurde. Allerdings wird in den deutlichen Kursverlusten auch eine Chance gesehen.

FAZIT. So ähnlich sehe ich das auch. Die ProSiebenSat.1-Aktie hat die Chance auf ein Comeback. Schließlich ist es ja nicht so, dass das Unternehmen überhaupt nicht im Bereich Digitalisierung tätig wäre. Zudem konnte man in den anderen Geschäftsbereichen eine positive Entwicklung ausmachen. Darüber hinaus ist die Aktie mit einem 2018er-KGV von 11 inzwischen sogar etwas für Schnäppchenjäger.

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