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Eine ähnliche Euphorie, wie wir sie am Dienstag im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) gesehen haben, konnte auch am heutigen Freitag nicht entfacht werden. Trotzdem dürften die DAX-Bullen nicht ganz unzufrieden sein.

Das war heute los. Während Anleger auf Neuigkeiten aus Jackson Hole warteten, rutschte der DAX im frühen Handel für einen Moment in die Verlustzone. In der Spitze stand ein Kursminus von 0,4 Prozent zu Buche. Allerdings sorgte ein überraschend gut ausgefallener ifo-Geschäftsklimaindex dafür, dass das Barometer in die Gewinnzone drehen konnte. Damit ging es zumindest kurzfristig auch wieder über die Marke von 12.200 Punkten, bevor der Markt leicht im Minus schloss. Positiv ist auch zu werten, dass der DAX trotz eines etwas stärkeren Euro nicht gleich in die Knie gegangen ist.

Das hat überrascht. Aufgrund der Nordkorea-Krise und der Turbulenzen in Washington rund um US-Präsident Donald Trump hatten Marktexperten erwartet, dass der ifo-Geschäftsklimaindex im August nach der jüngsten Rekordjagd einen Dämpfer erhalten würde. Laut Dow Jones Newswires rechneten Markexperten im Schnitt mit einem Rückgang von 106,0 auf 105,5 Zähler. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer trübte sich jedoch überraschend wenig ein. 105,9 Punkte standen am Ende zu Buche.

Das waren die Tops & Flops. Zu den größten DAX-Gewinnern gehörte heute lange Zeit Merck (WKN: 659990 / ISIN: DE0006599905). Anleger feierten die EU-Zulassung für das Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad. Der Titel gewann in der Spitze 1,5 Prozent. Spitzenreiter unter den DAX-Titeln war indes die Aktie der Deutschen Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) mit zeitweisen Zugewinnen von fast 3 Prozent. Deutlich schlechter lief es dagegen für die Deutsche Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004). Schuld waren ein negativer Analystenkommentar und Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktie zuletzt auf ein neues Rekordhoch geklettert war. Zwischenzeitlich büßte die Aktie 0,9 Prozent ein, reduzierte das Minus jedoch im Handelsverlauf wieder.

Noch interessanter ging es im Kleinwerteindex SDAX zu. Borussia Dortmund, Deutschlands einziger börsennotierter Fußballverein, hatte starke vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2016/2017 präsentiert. Allerdings jubelten Börsianer auch noch aus einem anderen Grund. Sie fiebern dem Wechsel des Spielers Ousmane Dembélé zum FC Barcelona entgegen. Der BVB wird dabei eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 105 Mio. Euro erhalten. Zudem wurde eine variable Transferentschädigungen von bis zu 40 Prozent der fixen Transferentschädigung vereinbart. In der Spitze legte die BVB-Aktie (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) 5 Prozent zu.

Das steht am Montag und in der kommenden Woche an. Traditionell ist der private Konsum ein wichtiger Teil der US-Wirtschaft. Zuletzt wurde der Konsum auch hierzulande zu einer wichtigen Konjunkturstütze. Am Dienstag wird das neueste GfK Konsumklima veröffentlicht. Am Donnerstag dürften Anleger wiederum europäische Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten im Blick haben. Letztere sind in Bezug auf die weiteren Schritte der EZB von großer Bedeutung. Am Freitag wird die Woche mit den monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA gekrönt. Diese dürften wiederum US-Notenbanker vor der Mitte September anstehenden Fed-Sitzung genau beobachten.

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