Technotrans erhöht nach Top-Zahlen die Gewinnprognose um ein Drittel

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Bildquelle: Pressefoto technotrans

Der Technologiekonzern Technotrans (WKN: A0XYGA / ISIN: DE000A0XYGA7) ist schon länger kein Geheimtipp mehr und nachdem man für 2016 das beste Geschäftsjahr in diesem Jahrzehnt und dazu noch ein bärenstarkes Auftaktquartal vermelden konnte, legte man nun sogar noch eine Schippe drauf. Denn im zweiten Quartal ging das rasante Wachstum unvermindert weiter und sprengt alle Erwartungen!

Die Zahlen
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2017 um 62,3 Prozent auf 103,2 Mio. Euro, während das operative Ergebnis (EBIT) um 92,2 Prozent auf 8,4 Mio. Euro zulegte. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 8,2 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Nach dem starken Auftaktquartal lief auch das zweite Quartal in nahezu allen Unternehmensbereichen besser als erwartet: Hier stieg der Umsatz um 52,0 Prozent auf 50,4 Mio. Euro, während sich der Gewinn auf EBIT-Basis auf 4,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,3 Mio. Euro) verbesserte.

Die Gründe
Der Wachstumskurs im ersten Halbjahr ist auf zwei wesentliche Faktoren zurückzuführen. Zum einen leisteten die im vergangenen Jahr akquirierten Gesellschaften einen Umsatzbeitrag in Höhe von 28,4 Mio. Euro. Dabei wächst Technotrans nicht nur anorganisch durch die Zukäufe, sondern auch sich selbst heraus. Hier summierte sich das Wachstum auf 11,2 Mio. Euro (plus 17,7 Prozent) und der Gewinn nach Steuern wurde auf 6,1 Mio. Euro annähernd verdoppelt, was einer Umsatzrendite von 5,9 Prozent entspricht (Vorjahr: 5,0 Prozent).

Technotrans-Chart: boerse-frankfurt.de

Zum anderen schlagen die Zukäufe ein. Im Segment Technology stieg der Umsatz um 76,4 Prozent auf 73,9 Mio. Euro, wovon alleine 23,2 Mio. Euro auf die seit dem 01.09.2016 konsolidierte GWK entfielen. Die dem Segment zugerechneten Umsätze in der Laser-, Werkzeug-, Umformtechnik sowie in den Wachstumsmärkten wuchsen um rund 45 Prozent. Insgesamt baute das Technology Segment den Umsatzanteil auf 71,6 Prozent (Vorjahr: 65,9 Prozent) aus und die Segmentrendite stieg um 3,0 Punkte auf 5,1 Prozent.

Der Umsatz im Segment Services stieg um 35,2 Prozent auf 29,3 Mio. Euro. Davon ist ein Großteil auf den erweiterten Konsolidierungskreis zurückzuführen. Organisch lag das Umsatzwachstum bei 11,1 Prozent. Hier erwiesen sich das Nachfolgegeschäft aus den Technologiemärkten und die Technische Dokumentation als Wachstumstreiber. Die Rendite blieb mit 15,9 Prozent auf einem konstant hohen Niveau (Vorjahr: 16,1 Prozent).

Die Folgen
Es kommt, was kommen muss: der Vorstand erhöht die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Gesamtjahr, um trägt damit der anhaltenden Wachstumsdynamik Rechnung. „Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr sehr zufrieden“, sagt Henry Brickenkamp, Sprecher des Vorstands der technotrans AG. Die Dynamik aus dem fulminanten Jahresauftakt habe sich unvermindert fortgesetzt. Der Umsatz soll im laufenden Geschäftsjahr nun auf 203 bis 208 Mio. Euro (zuvor: 185 bis 195 Mio. Euro) steigen und das operative Ergebnis (EBIT) soll sich nun in einer Bandbreite zwischen 16,0 und 17,0 Mio. Euro bewegen (zuvor: 12,0 und 14,0 Mio. Euro). Auf Basis der unteren Ergebniserwartung ergäbe sich eine Steigerung der Prognose von einem Drittel!

Des Weiteren bekräftigt Technotrans darüber hinaus seine Mittelfristziele, die Technotrans-Unternehmensgruppe auf eine Umsatzgröße von 300 Mio. Euro auszubauen. Bis 2020 soll die organische Wachstumsrate durchschnittlich fünf bis sechs Prozent jährlich erreichen. Weiteres Wachstum soll durch Akquisitionen generiert werden.

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KissigEin Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Pressefoto technotrans


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