Bildquelle: dieboersenblogger.de

Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027), Tencent (WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) und Baidu (WKN: A0F5DE / ISIN: US0567521085) zählen zu den erfolgreichsten Internetkonzernen der Welt. Mit einem Zertifikat der Deutschen Bank können Anleger in das chinesische Trio plus sieben weitere Aktien investieren.

Die „großen Drei“ des Internets – Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067), Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027), Google (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) – sind Anlegern gut bekannt, auch wenn Google jetzt Alphabet heißt. Der Suchmaschinenbetreiber ist die unangefochtene Nummer eins in Sachen Internetwerbung. Amazon wiederum ist dank eines rasanten Expansionskurses nicht nur zum weltgrößten Onlinehändler, sondern auch zu einem der wichtigsten Dienstleister im Geschäft mit Rechendienstleistungen aus dem Internet (Cloud) aufgestiegen. Facebook schließlich hat sich vorgenommen, mit seiner Social-Media-Plattform die ganze Welt zu vernetzen – mehr als zwei Mrd. Menschen hat der Konzern bereits erreicht.

Auch in China sind Internetkonzerne herangewachsen, die ihren US-Vorbildern weder in puncto Marktstellung noch beim Ansehen an der Börse nachstehen. Vor allem an Alibaba führt kein Weg vorbei. Der Handelskonzern mit seinen rund 50.000 Mitarbeitern zählt fast eine halbe Milliarde Menschen zu seinen Kunden. Zudem treibt, ähnlich wie bei Amazon, das Cloud-Geschäft das Wachstum an.

Tencent – die chinesische Version von Facebook – ist so weit mit dem täglichen Leben der Menschen verwoben, „dass die Datenmengen und Informationen, die Tencent über die Menschen in China besitzt, massiv sind“, so die Analysten von Jefferies. Der Konzern hat die App We-Chat entwickelt, mit der Nutzer Nachrichten und Familienfotos verschicken können sowie vor allem auch spielen.

Als Pendant zur US-Suchmaschine Google gilt Baidu. Der Konzern profitiert wie kaum ein anderer vom Trend zur Onlinewerbung. Jefferies schätzt, dass bis 2020 in China rund 80 Prozent der gesamten Werbeausgaben auf den Onlinemarkt entfallen werden. Zudem forscht Baidu – wie das US-Vorbild – an innovativen Technologien wie dem autonomen Fahren und künstlicher Intelligenz. Mit dem Zertifikat (WKN: DB2CNT / ISIN: DE000DB2CNT8) auf den Solactive China Internet Index der Deutschen Bank können Anleger von den hervorragenden Kurschancen von Chinas Internetriesen profitieren.

Fazit: Wer von den hervorragenden Wachstumsaussichten der chinesischen Internetbranche profitieren will, kommt an den Aktien von Alibaba, Baidu und Tencent nicht vorbei. Der Solactive China Internet Index enthält neben diesen drei Titeln, die allein fast die Hälfte des Indexgewichts beanspruchen, die Aktien von sieben weiteren Unternehmen, die ebenfalls zu Chinas führenden Internetkonzernen zählen. Dividenden, die im Internetsektor zugegebenermaßen noch nicht sehr reichlich fließen, werden in den Index reinvestiert. Das zugehörige Zertifikat kommt von der Deutschen Bank und wurde im Juli 2009 aufgelegt. Die Verwaltungsgebühren liegen bei 1,5 Prozent pro Jahr. Eine Währungssicherung ist nicht beinhaltet. Somit müssen Anleger Wechselkursrisiken in Kauf nehmen, wobei die meisten Indexmitglieder in US-Dollar notieren.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

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