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Im Blick

Wochenrückblick KW27: Commerzbank, Deutsche Bank und die Griechen

Griechenland bleibt das Thema der Stunde. Während die Probleme im Land immer größer werden und fraglich ist, ob das Referendum am Sonntag tatsächlich eine Entscheidung bringt, blicken die Anleger jedoch gelassen auf die Auswirkungen. Der Profi-Börsentrend der DAB Bank bringt dies klar zu Tage. Die unabhängigen Vermögensverwalter zeigen sich darin so zuversichtlich für die Entwicklung deutscher Aktien wie seit vielen Monaten nicht mehr.

Invest Guidants Smeil Mashup

Aktie im Fokus

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Gerry Weber: Übertriebene Marktreaktionen nutzen

Nachdem die Aktie des Modekonzerns Gerry Weber (WKN 330410) infolge einer Gewinnwarnung in die Tiefe stürzte, hat sich der MDAX-Wert inzwischen wieder etwas erholen können. Knapp 10 Prozent hat das Papier bereits seit dem Mehrjahrestief aus dem Juni bei 19,19 Euro aufholen können. Während der jüngste Kursrückgang eine Einstiegsgelegenheit bietet, scheinen sich Analysten jedoch einig zu sein, dass Investieren eine Stabilisierung bei den Geschäftsergebnissen abwarten sollten. Schließlich war es nicht die erste Gewinnwarnung.

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Nordex-Aktie: Noch dynamischer!

Die Aktie des Hamburger Windkraftanlagenbauers Nordex (WKN A0D655) ist am Freitag der Top-Performer im TecDAX. Dabei profitiert das Papier von einem positiven Analystenkommentar. Allerdings konnte die Nordex-Aktie ihre langfristige Kursrallye bereits in den vergangenen Wochen fortsetzen, nachdem der abrupte Wechsel an der Unternehmensspitze bei Anlegern kurzzeitig für Verstimmung gesorgt hatte.

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K+S-Aktie: Mögen die Spiele beginnen

Nachdem am Markt teilweise wilde Spekulationen rund eine mögliche Übernahme des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88) durch den kanadischen Konzern Potash (WKN 878149) herumgeisterten, ist nun ordentlich Bewegung in die Sache gekommen. Während K+S mit dem gehandelten Preis von 41,00 Euro je Aktie seine Probleme hat, wurde das erste Angebot auch aus anderen Gründen abgelehnt. Allerdings hat Potash auch postwendend klargestellt, dass man sich nicht so schnell geschlagen geben wird.

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Salzgitter-Aktie: Doppeltes Lob

Am Donnerstag kann sich die Aktie des Stahlkonzerns Salzgitter (WKN 620200) an die MDAX-Spitze setzen. Grund sind gleich zwei positive Analystenkommentare. Diese implizieren, dass Anleger zukünftig etwas mehr Freude an der Salzgitter-Aktie haben könnten, nachdem das sowohl bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlunternehmen als auch bei Stahlwerten insgesamt zuletzt nicht gerade sehr häufig der Fall war.

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Daimler, BMW & Volkswagen: Für die Wolfsburger wurde es auch Zeit

Na endlich, möchte man sagen. Nachdem Europas größter Automobilkonzern Volkswagen (WKN 766403) auf dem US-Markt lange Zeit mit Absatzrückgängen bei seiner Kernmarke VW zu kämpfen hatte, scheint die Schwächeperiode nun überwunden zu sein. Während es im Juni bei den VW-Premium-Töchtern Audi und Porsche erneut Absatzzuwächse zu feiern gab, profitieren auch Daimler (WKN 710000) und BMW (WKN 519000) weiter von der Kauflust der US-Amerikaner.

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Manz-Aktie kommt nicht zur Ruhe

Nachdem der Hightech-Maschinenbauer Manz (WKN A0JQ5U) seine Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015 wegen einer Auftragsstornierung senken musste, zeigten sich Investoren zunächst geschockt und schickten die Manz-Aktie in die Tiefe. Doch dieser Schock wirkte nicht lange nach. Schon gestern konnte sich der TecDAX-Wert erholen, während das Papier am Donnerstag sogar zu den Top-Performern im Technologieindex zählt.

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E.ON & RWE: Ein Achtungserfolg

Die Aktien der beiden großen deutschen Energieversorger E.ON (WKN ENAG99) und RWE (WKN 703712) wurden zuletzt von Anlegern besonders hart abgestraft. Während RWE im ersten Halbjahr 2015 die schlechteste DAX-Performance ablieferte, landete der Düsseldorfer Konkurrent E.ON auf dem drittletzten Platz. Mit dem Aus für die so genannte Klima-Abgabe gibt es endlich auch einmal gute Nachrichten. Doch allzu lange dürfte der Jubel nicht anhalten.

Die Legacy-Baustelle mit Bohrturm im Süden der Provinz Saskatchewan aus der Vogelperspektive. Bildquelle: Pressebild K+S

K+S: DAX-Anleger und ihre Lieblingsthemen

Neben der Griechenland-Krise beschäftigen sich DAX-Anleger derzeit auch ganz gerne mit dem Kaufinteresse des kanadischen Konzerns Potash (WKN 878149) am Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88). Dabei scheint am Markt die Meinung vorzuherrschen, dass bei dem noch nicht offiziellen Angebot von rund 40,00 Euro je K+S-Aktie nicht Schluss sein wird.

Heard in New York

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Tesla Motors: Auf zu neuen Höhen

Nachdem der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla Motors (WKN A1CX3T) zuletzt mit neuen Speichertechnologien für den mit Erneuerbaren Energien erzeugten Strom für Zuhause für Aufsehen gesorgt hatte, dürfen sich Anleger nun wieder mehr auf das Thema Autos konzentrieren. Im zweiten Quartal konnte Tesla einen neuen Rekord bei den Auslieferungen verbuchen, während der nahende Verkaufsstart des SUV „Model X“ noch bessere Absatzzahlen verspricht.

Wiener Melange

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Trotz Grexit-Angst Gelassenheit an der Börse Wien

Politische Ereignisse haben die unangenehme Eigenschaft, sich nicht um so Sachen wie „Redaktionsschluss“ oder „Erscheinungstermin“ zu kümmern. Also wird dieser Leitartikel vor jenem Sonntag geschrieben, an dem das Referendum in Griechenland stattfindet – oder eben nicht. Es war eine der Bedingungen der Euro-Gruppe, dass die Regierung die Volksabstimmung über die Sparmaßnahmen absagt, damit über weitere Hilfen an Griechenland verhandelt werden kann.

Grüezi Zürich

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Adecco: Personaldienstleister mit 30 Prozent Kurspotenzial

Der Schweizer Personalvermittler Adecco (WKN 922031) konnte gut in das Geschäftsjahr 2015 starten. Allerdings sorgte der gleichzeitig angekündigte Führungswechsel für Unruhe bei der Aktie. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet und die Anleger haben sich auf die guten Zahlen besonnen. Nicht zuletzt deshalb zog die Adecco-Aktie wieder deutlich an, weshalb sie aus Sicht der Point & Figure Charttechnik kaufenswert ist.

Markt & Wirtschaft

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EZB kauft jetzt auch Unternehmensanleihen

Im Rahmen des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) werden künftig auch Schuldverschreibungen von Unternehmen mit Staatsbeteiligung gekauft. Dies geht aus Informationen hervor, die die EZB am Donnerstag auf ihren Internetseiten veröffentlichte.

Charttechnik

Bildquelle: Pressefoto Adecco

Adecco: Personaldienstleister mit 30 Prozent Kurspotenzial

Der Schweizer Personalvermittler Adecco (WKN 922031) konnte gut in das Geschäftsjahr 2015 starten. Allerdings sorgte der gleichzeitig angekündigte Führungswechsel für Unruhe bei der Aktie. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet und die Anleger haben sich auf die guten Zahlen besonnen. Nicht zuletzt deshalb zog die Adecco-Aktie wieder deutlich an, weshalb sie aus Sicht der Point & Figure Charttechnik kaufenswert ist.

Rohstoffe

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Sind Glencore, BHP Billiton, und Rio Tinto genug abgestraft?

Nicht nur die Ölkonzerne hatten in jüngster Zeit mit gesunkenen Preisen zu kämpfen. Auch bei den Bergbauunternehmen machten sich niedrigere Rohstoffnotierungen in den Gewinnen und Aktienkursen negativ bemerkbar. Allerdings ist es bei den ganz großen der Branche wie Glencore (WKN A1JAGV), BHP Billiton (WKN 908101) oder Rio Tinto (WKN 852147) wie so häufig an den Aktienmärkten, dass sich auf diese Wiese auch Einstiegsgelegenheiten ergeben.

Devisen

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EUR/CHF nähert sich der Widerstandszone bei 1,0530 CHF an

Die Spannung könnte beim EUR/CHF derzeit nicht größer sein und so darf man gespannt sein, wie sich die jüngste Erholung auf den bevorstehenden Widerstand auswirkt.

Zertifikate & Derivate

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Im Fokus S&P 500: Gesunder Abstand

Das Thema Griechenland wird derzeit auch an der Wall Street heiß diskutieret. Allerdings könnte der Abstand dabei helfen, dass die US-Börsen und wichtige Indizes wie der S&P 500 die aktuellen Marktturbulenzen relativ gut überstehen.

Interessantes & Humor

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Die griechische Tragödie kommt zur Wiederaufführung

Wie gemeinhin bekannt sein dürfte, handelt es sich bei der griechischen Tragödie um eine besondere Kunstform des frühen antiken Theaters. Die „Premiere“ fand bereits 534 vor Christus statt, und so richtig Hochkonjunktur hatten die Stücke von Aeschylos, Sophokles und Co im 4. und 5. Jahrhundert vor Christus, nachdem sich bis dahin die endgültige literarische Form ausgebildet hatte. Und die folgte einem strengen Konzept – die Handlung war stets vorgegeben, Struktur und Aufbau klar definiert. Und auch bei der Themenauswahl gab es kaum Alternativen…

Börsenwissen

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Warum Warren Buffett mit „Sell in May“ nichts anzufangen weiß

Der DAX hat vom Jahreshoch mittlerweile bereits mehr als zehn Prozent eingebüßt. Hätte man dies nicht erwarten können? Zum einen begannen im Mai ohnehin die schwachen Börsenmonate, wie der altbekannte Börsenspruch „sell in may and go away“ verrät. Zudem gab es eine Wende bei den zuvor den Aktienmarkt unterstützenden Trends der Zinsen, des Euro und des Ölpreises? Und zudem war da natürlich noch Griechenland als Sonderbelastung.

Private Finanzen

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Deutsche setzen auf die betriebliche Altersversorgung

Die Deutschen setzen bei ihrer Rente vermehrt auf die betriebliche Altersversorgung (bAV). Insgesamt wuchs im Jahr 2014 die Anzahl der Verträge auf ein neues Rekordhoch von 15 Millionen. 2013 hatte die Zahl der Verträge noch bei 14,7 Millionen gelegen. Damit hat sich seit Einführung der Entgeltumwandlung im Jahr 2002 die Anzahl der bAV-Verträge fast verdoppelt.