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Im Blick

Die Börsenblogger um 12: DAX – Zum Verzweifeln

Und wieder einmal wird es nichts mit einer DAX-Erholung. Stattdessen rutscht das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Dienstagmittag um rund 3 Prozent in die Tiefe. Selbst fünfstellige Notierungen sind da nicht mehr drin. Eine Besserung könnte sogar noch etwas länger auf sich warten lassen, da der September am deutschen Aktienmarkt nicht gerade als besonders toller Börsenmonat gilt und uns China, die Fed-Zinserhöhung sowie die Konjunktursorgen uns noch eine Weile verfolgen sollten.

Invest Guidants Smeil Mashup

Aktie im Fokus

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Manz-Aktie: Eine Momentaufnahme?

Wegen der aufgrund einer Auftragsstornierung und entfallener Folgeaufträge gesenkten Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015 sowie enttäuschender Halbjahreszahlen ging es zuletzt für die Aktie des Hightech-Maschinenbauers Manz (WKN A0JQ5U) steil nach unten. Die allgemeinen Marktturbulenzen waren natürlich auch keine Hilfe. Doch nun versucht das TecDAX-Unternehmen so langsam Anlegervertrauen zurückzugewinnen.

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Fresenius: Der gerechte Lohn

Gerade konnte der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) verkünden, dass die Dividende in diesem Jahr nun schon zum 23. Mal in Serie ansteigen wird. Die Ausschüttung soll beim DAX-Unternehmen auch wegen positiver Währungseffekte sogar um „deutlich mehr als 20 Prozent“ nach oben geschraubt werden. Und jetzt werden die Fresenius-Aktien auch noch in den EuroStoxx 50 aufgenommen.

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Freenet: Nicht die Sicht vernebeln lassen

Bei allgemeinen Marktturbulenzen und Kursverlusten auf breiter Front kann manchmal die Sicht auf attraktive Einzelwerte wie den Mobilfunkdienstleister Freenet (WKN A0Z2ZZ) vernebelt werden. Dabei geraten in einigen Fällen Papiere in den Negativsog, obwohl sie es sonst überhaupt nicht verdient hätten. Genau solche Kursrücksetzer bieten Investoren jedoch die Gelegenheit, günstig einzusteigen.

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Gerresheimer-Aktie: Rekordjagd geht weiter

Nach einem organischen Umsatzrückgang im Auftaktquartal des Geschäftsjahres 2014/15 konnte der Verpackungsspezialist Gerresheimer (WKN A0LD6E) im zweiten Quartal (Ende Mai) wieder etwas zulegen. Darüber hinaus erfreute das MDAX-Unternehmen Investoren mit der Übernahme der US-Firma Centor. Denn mithilfe des sehr profitablen Marktführers bei Kunststoffverpackungen und Verschlüssen für verschreibungspflichtige Medikamente tut man etwas für die Ergebnisseite.

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QSC: Schneller geht’s nicht

Der schwächelnde Telekom-Dienstleister QSC (WKN 513700) konnte zuletzt dank zarter Fortschritte bei den Einsparungen seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2015 nach oben schrauben. Allerdings gab es jetzt postwendend die Spaßbremse.

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Volkswagen steckt mittendrin

Die chinesischen Wachstumssorgen hatten zuletzt insbesondere die deutschen Autowerte belastet. Kein Wunder also, dass die Volkswagen-Aktie (WKN 766403) unter die Räder kam. Schließlich sind die Wolfsburger in besonderem Maße vom inzwischen weltgrößten Automarkt abhängig. Zwar wird der nun anstehende Verkauf einer Beteiligung von knapp 20 Prozent am japanischen Hersteller Suzuki (WKN 857310) ordentlich Geld in die Kasse spülen, allerdings ist das nur ein schwacher Trost.

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Klöckner & Co: Viele Fragezeichen

Die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co (WKN KC0100) hatte sich im Juli nur kurz aufbäumen können, nachdem zu Jahresbeginn gefallene Stahlpreise den MDAX-Titel stark belastet hatten. Doch jetzt kamen die allgemeinen Marktturbulenzen rund um China hinzu und machten die Erholungsbemühungen zunichte. Mit dem neuesten Kursrückgang ergeben sich aber auch neue Möglichkeiten.

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Merck: Der Weg ist frei

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck (WKN 659990) profitierte zuletzt von dem schwachen Euro und guten Geschäften mit Produkten für die Pharmaforschung. Und genau dieser Bereich wird nun mit einer milliardenschweren Übernahme zusätzlich gestärkt.

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K+S: Passiert es doch nicht?

Nach der geplatzten Übernahme des Schweizer Agrarchemiekonzerns Syngenta (WKN 580854) durch den US-Saatgutriesen Monsanto (WKN 578919) fragen sich Investoren hierzulande nun auch, ob ein weiterer möglicher transatlantischer Deal scheitern könnte. Dabei geht es um das anhaltende Interesse des kanadischen Konzerns Potash (WKN 878149) am Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S (WKN KSAG88).

Heard in New York

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Apple: Überall präsent

iPhones und iPads gelten gemeinhin als Geräte für die Freizeitbeschäftigung. Doch schon mit der Kooperation mit dem IT-Konzern IBM (WKN 851399) versuchte Apple (WKN 865985) seine Hard- und Software besser in Firmen zu etablieren. Jetzt soll auch noch die Zusammenarbeit mit dem US-Netzwerk-Riesen Cisco Systems (WKN 878841) bei diesem Vorhaben zu helfen.

Wiener Melange

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Lenzing: Auf Erholungskurs

Der österreichische Faserhersteller Lenzing (WKN 852927) hatte lange Zeit mit niedrigen Durchschnittspreisen am Weltmarkt zu kämpfen. Doch dank des Sparprogramms excelLENZ und einer Markterholung sorgte das ATX-Unternehmen wieder für erfreulichere Nachrichten. Zwar haben die Unsicherheiten auf dem wichtigen chinesischen Markt ihre Spuren hinterlassen. Trotzdem sollte die Erholung weitergehen.

Grüezi Zürich

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Givaudan: Was machen die Emerging Markets?

Der weltgrößte Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan (WKN 938427) sowie Konkurrent des MDAX-Unternehmens Symrise (WKN SYM999) will in den kommenden Jahren etwas weniger stark wachsen als bisher angenommen. Allerdings möchte das SMI-Unternehmen trotzdem stärker zulegen als der Gesamtmarkt und so seine Stellung weiter ausbauen.

Markt & Wirtschaft

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Kleine Presseschau vom 1. September 2015

Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. die Liquiditätsfalle der EZB, die ökonomischen Effekte der Flüchtlinge, die Rohölpreise, sowie die Ökonomik des Datenschutzes. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Adidas, K+S, Freenet, American Apparel, Abercrombie & Fitch, Gap, Apple.

Charttechnik

Traderdailyvideo

DAX: Stabilisierung verliert an Schwung

Die Anleger warten weiterhin auf positive Impulse, die ein Ende der jüngsten Korrektur einläuten. Bis dahin halten sich die Investoren im DAX mehrheitlich zurück.
Charttechnisch bleibt die Lage ebenfalls zurückhaltend bis negativ.

Rohstoffe

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Im Fokus Rohöl: Bodensuche läuft

Nach dem letztjährigen Einbruch hatten sich die Ölpreise zuletzt nur kurzzeitig aufgebäumt, so dass die Bodensuche nun wieder eröffnet ist.

Devisen

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AUD/USD – Brutale Baisse und kein Ende in Sicht

Australiens größter Abnehmer für seine nahezu unerschöpflichen Rohstoffvorkommen ist China. Die Rohstoffpreise sind auf dem Rückzug und China schwächelt zuletzt zunehmend – dies spiegelt sich gnadenlos im Aussie-Dollar wieder.

Zertifikate & Derivate

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Merck: Der Weg ist frei

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck (WKN 659990) profitierte zuletzt von dem schwachen Euro und guten Geschäften mit Produkten für die Pharmaforschung. Und genau dieser Bereich wird nun mit einer milliardenschweren Übernahme zusätzlich gestärkt.

Interessantes & Humor

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Zeitreise

Dass ich gelegentlich ganz gerne einen guten Film anschaue, dürfte Ihnen mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Und ein solcher lief auch gerade auf einem ansonsten programmtechnisch eher mäßig ausgestatteten Privatsender im Spätprogramm. Die Rede ist von Terry Gilliams großartigem Werk „12 Monkeys“, und wer den Streifen kennt, der/die weiß, dass es im selbigen unter anderem ums Thema Zeitreise geht. Und da sind wir auch schon mitten drin in unserem Thema der Woche, denn beim Blick auf den DAX hatte man zuletzt ebenfalls das Gefühl, in der Zeit gereist zu sein – zurück an den Jahresanfang nämlich.

Börsenwissen

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Aktiendämmerung?

Chinas Börsenkrise und Zweifel an seiner Wirtschaftskraft, die zermürbende Diskussion über die US-Leitzinswende, eine sich zuletzt abschwächende Konsumstimmung in Deutschland, eine sprunghaft angestiegene Volatilität = Verunsicherung lassen ein Sommermärchen bei Aktien nicht zu. Selbst die seit Mitte 2012 laufende Liquiditätshausse ist als Breitbandantibiotikum gegen Krisen offensichtlich auch nicht über jeden Zweifel erhaben. Haben wir es also mit einem nachhaltigen Strukturbruch an den Aktienmärkten zu tun? Müssen wir uns auf weiteres Ungemach einstellen?

Private Finanzen

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Immobilienkäufer rechnen mit steigenden Zinsen

Nach einer langanhaltenden Talfahrt war bei den Baufinanzierungszinsen im Frühsommer eine zwischenzeitliche Aufwärtsbewegung zu beobachten. Nun, da die Zinsen im Juli wieder leicht zurückgegangen sind, wollten Häuslebauer trotzdem erneut verstärkt so genannte Forward-Darlehen haben. Laut Einschätzung beim Finanzdienstleister Dr. Klein liegt das daran, dass zukünftig steigende Zinsen befürchtet werden und sich Immobilienkäufer so absichern möchten.